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Am Rande des Polarkreises : Auf der Suche nach den Orcas

Bild: AFP

Der französische Fotograf Olivier Morin hat den Wal-Experten Pierre Robert De Latour auf einen Tauchgang mit Orcas im Reisafjord begleitet. Das Ergebnis sind eindrucksvolle Fotos.

          Anfang des Jahres wandern Heringe in die Fjorde am Rande des Polarkreises. Im kalten Wasser laichen hier die Fische, mittlerweile 200 Kilometer nördlicher als noch vor 20 Jahren. Auch die Wale sind seit ein paar Jahren in dieser Gegend. Sie folgen dem Hering, der immer etwas weiter nach Norden zieht, Dies geschieht möglicherweise wegen des Klimawandels, so genau weiß man das aber nicht.

          Die 27 Meter lange M/S Sula ist ein umgebauter Nordseetrawler. Für den neuen Einsatzzweck ist das Schiff in ein modernes, komfortables Tauchschiff umgewandelt worden. Es operiert vom Hafen in Tromsö aus und bietet ein geräumiges Tauchdeck und alles, was Taucher in diesen Breiten brauchen. Für die Begegnungen mit den Orcas und für die Tauchausfahrten, steht ein hochmotorisiertes Beiboot zur Verfügung. Die Sula bietet maximal zwölf Abenteurern Platz, um Tuchfühlung mit den Walen aufzunehmen. Die jeweils sieben Tage langen Erkundungsfahrten unter fachkundiger Leitung sind meist mehrere Monate im Voraus ausgebucht.

          Torbjorn Larsson, der 1. Offizier der M/S Sula,  hält von der Brücke aus Ausschau nach Walen im Reisafjord.
          Die charakteristischen Rückenflossen der Schwertwale zeichnen sich im Fjord gut von der Wasseroberfläche ab.
          Mit dem Beiboot der M/S Sula nähert sich die Tauchergruppe den Walen.
          Während  der nur drei Stunden dauernden Helligkeit gilt es, die Tiere schnell zu finden.
          Pierre Robert De Latour ist ein erfahrener und fachkundiger Führer für die Taucher.
          Langsam nähern sich die Taucher einem Orca. Gleich geht’s ins Wasser. Dies alles  bei  -10 Grad Luft- und immerhin +3 Grad Wassertemperatur.
          Unter Wasser lässt sich bestens beobachten, wie die Schwertwale die Heringe jagen.
          Eine ganz Gruppe von Orcas kann beobachtet werden.
          Faszinierende Perspektiven: Rückenflossen vor norwegischer Fjord- und Bergkulisse.
          Die Heringsjagd geht weiter.
          Für den Taucher immer wichtig: Wo ist das Beiboot?
          Majestätischer Anblick: Der Wal taucht ab.

          Unsere Fragen nach seiner Arbeit hat Olivier Morin so beantwortet:

          When and where were you born, where have you been educated und what are stages of your professional career?

          I’ve been a staff photographer for Agence France-Presse for the past 29 years.

          Born in France in 1965, I’ve been based in Bordeaux, Lille, Paris where I shot mainly international sports. Later I became Eastern France Photo chief based in Strasbourg, before becoming Chief Photographer for the Nordic Countries in Stockholm and spending six years in AFP Milan, Italy.

          For the past year, I’ve been Photo Chief Editor France based in Paris.

          I used to cover a variety of daily news events including economy, fashion and sports, specializing in outdoor-water features.

          I’ve been shooting 10 Olympic Games, both Summer and Winter, and covered soccer (Football), Rugby, Athletics Worlds Championships, Alpine skiing World cups and World Championships on a regular basis.

          I’ve been also awarded first prize in the 2000 Fuji photo contest for an archery picture from the Sydney Olympics, 2nd prize and 3rd prize in Sportfolio in 2013 and 2015, and won Italy’s sports picture of the year in 2013 for a shot of Usain Bolt under lightning bolt during the 100m final at the World Championships in Moscow, and Sports Illustrated photo of the year with this photograph also, among others awards including New Yor Times.

          Which equipment did you use for the story?

          For this story I used the new Nikon Z6s and a Z7 with various Nikkor Z and AF-S lenses

          www.oliviermorinphotography.com

          Twitter @afpolm 

          www.instagram.com/olivier.morin/

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