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Flüchtlingskrise : 185 Afrikaner stürmen in Ceuta auf spanisches Gebiet

  • Aktualisiert am

Immer wieder versuchen afrikanische Flüchtlinge, die Grenzanlagen der spanischen Exklave Ceuta zu überwinden. Hier eine Aufnahme vom 3. Februar 2015 Bild: dpa

Die marokkanische Polizei ist seit Monaten bemüht, Flüchtlinge von den Grenzen zu den spanischen Nordafrika-Exklaven Melilla und Ceuta fernzuhalten. Zu Weihnachten ereignet sich in Ceuta erstmals seit längerer Zeit ein größerer Massenansturm auf spanisches Gebiet.

          Bei einem Massenansturm auf die Grenzanlagen von Ceuta sind 185 Afrikaner von Marokko auf das Gebiet der spanischen Nordafrika-Exklave gelangt. Zwei Flüchtlinge kamen bei dem Versuch, das spanische Staatsgebiet schwimmend zu erreichen, ums Leben. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Efe berichtete, waren an dem Massenansturm - einem der größten seit mehreren Monaten - mehr als 250 Afrikaner beteiligt.

          Die marokkanische Polizei nahm weitere 104 Migranten fest und hinderte sie damit daran, sich an der Aktion zu beteiligen. Die spanischen Sicherheitskräfte wiesen darauf hin, dass die Flüchtlinge ungewöhnlich gewaltsam gegen die Grenzbeamten auf beiden Seiten der Grenze vorgegangen seien.

          Zwölf Afrikaner erlitten bei dem Massenansturm schwere Verletzungen. Etwa 30 wurden nach Informationen der Zeitung „El Faro“ (Ceuta) leicht verletzt.

          Ein Teil der Flüchtlinge war von marokkanischem Gebiet aus über die Grenzzäune geklettert. Ein anderer Teil schwamm im Meer um die Grenzbefestigungen herum. Dabei ertranken zwei auf marokkanischer Seite. Immer wieder versuchen Flüchtlinge, in die in Marokko liegenden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu gelangen, da diese zur EU gehören. Ceuta hat 85.000 Einwohner und liegt an der Meerenge von Gibraltar.

          Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla

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