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Wegen Hurrikan „Irma“ : In Florida wird das Benzin knapp

  • Aktualisiert am

In Florida bilden sich lange Staus, weil Menschen ihre Häuser verlassen. Bild: AP

In Florida bereiten die Behörden die Menschen auf das Schlimmste vor. Während sich Hurrikan „Irma“ nähert, laufen die Vorbereitungen für den Ernstfall.

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          Das Weiße Haus will sicherstellen, dass mehr Benzin in den von Hurrikan „Irma“ bedrohten Bundesstaat Florida gelangen kann. Die Regierung hob daher eine gesetzliche Regelung auf, wonach nur Tanker unter amerikanischer Flagge Treibstoff von einem amerikanischen Hafen zu einem anderen liefern dürfen, wie der Heimatschutzberater des Weißen Hauses, Tom Bossert, am Freitag in Washington sagte. Man sei beunruhigt über die Benzinknappheit, erklärte er.

          In manchen Orten in Florida war der Treibstoff an den Tankstellen knapp geworden, weil sich die Menschen in Erwartung des Hurrikans vorsorglich damit eindeckten.

          Nach den jüngsten Vorhersagen könnte „Irma“ den Süden des Bundesstaates am Sonntagmorgen (Ortszeit) direkt treffen. Die ersten Ausläufer könnten Florida am Samstag gegen 8 Uhr (14 Uhr MESZ) erreichen. Etliche Menschen brachten sich bereits in Sicherheit.

          Tropensturm „Irma“: Zur Ansicht der Prognose starten Sie das Video unten links, oder klicken Sie unten auf die Zeitleiste. Per Klick auf die Karte sehen Sie die örtliche Windstärke.

          Bossert erklärte, die Menschen in Florida müssten sich darauf einstellen, möglicherweise für einen gewisse Zeit auf sich selbst gestellt zu sein, bevor die Behörden Hilfe mobilisieren könnten.

          Bereits am Dienstag und Mittwoch waren erste Evakuierungen von möglicherweise betroffenen Regionen des Bundesstaates angeordnet worden. So ordnete der Gouverneur Floridas an, dass sich die gesamte Bevölkerung des Bundesstaates darauf vorbereiten solle, ihre Häuser und Wohngebiete zu verlassen. Auch im benachbarten Bundesstaat Georgia wurde in einigen Gebieten entsprechende Vorsorge getroffen.

          Angesichts des bevorstehenden Auftreffens von „Irma“ auf das Festland entsendet die amerikanische Regierung außerdem mehrere Kriegsschiffe vor die Küste Floridas, um bei der Bewältigung der Folgen des Wirbelsturms zu helfen. Die Marine teilte mit, sie habe am Freitag den Marschbefehl für den Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ erhalten. Begleiten sollen ihn zwei weitere mit umfangreicher logistischer Ausrüstung ausgestattete Schiffe sowie ein Zerstörer.

          Die Schiffe seien dafür ausgerüstet, medizinische Hilfe zu leisten, Kommunikation sicherzustellen und Lufttransporte sicherzustellen, erklärte die Marine. Der als Jahrhundertsturm vorausgesagte Hurrikan hat auf seinem Weg durch die Karibik bereits starke Schäden verursacht. Der amerikanische Präsident Donald Trump sprach von einem „absolut historischen Zerstörungspotenzial“ „Irmas“.

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