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Zank um Vergleichsplattform : Girokonten-Posse

Immer Streit um die Gebühren Bild: dpa

Eigentlich sollte, es nicht so schwer sein, Girokonten zu vergleichen. Doch ein amtliches Siegel lässt die Ansprüche steigen.

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          Ganz trivial ist es nicht, die Bedingungen von Girokonten unterschiedlicher Banken zu vergleichen. Manchmal hat man sogar das Gefühl, die Banken machen ihre Kontomodelle extra ein bisschen kompliziert, damit die Nachteile gegenüber Girokonten der Konkurrenz nicht so auffallen.

          Gleichwohl ist ein solcher Vergleich kein Hexenwerk. Unglaublich deshalb, dass jetzt so lange an den Bedingungen für die Zertifizierung des Girokontenvergleichs herumgebastelt wurde und das Ergebnis immer noch für so viel Unmut sorgt. Längst gibt es viele Unternehmen im Internet, die weitgehend unbeanstandet auch Vergleiche für Girokonten anbieten, wie für Tagesgeld oder Stromtarife.

          Die Menschen wissen, dass alle diese Vergleiche ihre Schwächen haben, aber nutzen sie trotzdem. Aber sobald eine solche Vergleichsplattform ein amtliches Zertifikat hat, steigen natürlich die Anforderungen. Wenn jetzt gleichsam „offizielle“ Stellen wie die Verbraucherzentralen die Vergleichsplattform Check24 trotz des „offiziellen“ TÜV-Zertifikates verklagen, dann muss irgendwo etwas gründlich schiefgelaufen sein. Verständlich, dass der Chef von Check24 jetzt zumindest Rechtssicherheit in dieser Frage fordert.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

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