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Einsteiger-Guide : In sechs Schritten zum ETF-Depot

An den Börsen mitzuspielen kann kinderleicht sein. Bild: dpa

Millionen Deutsche sind in den letzten Jahren an die Börse gegangen. Ein beliebtes Mittel dazu sind ETF. Sich ein eigenes Depot einzurichten, ist dabei kinderleicht – eine Anleitung in sechs Schritten.

          3 Min.

          In den vergangenen Jahren sind Millionen Deutsche neu an die Börse gegangen. Durch die Digitalisierung ist es so einfach wie nie zuvor, etwas Geld zurückzulegen. Eine schlechte Idee ist es, das Geld einfach nur unter dem Kopfkissen zu lassen – bei der derzeitigen Inflation schmilzt das Vermögen schnell dahin. Auch Sparbücher, Tagesgeld oder Girokonten versprechen im besten Fall nur Zinsen knapp über der Null – wenn überhaupt. Für Anfänger-Anleger eignet sich am besten, einfach ein Depot anzulegen und es mit ETFs zu füllen. Das sind die sechs Schritte zum eigenen Depot.

          1. Schritt – Die Grundlagen

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die drei Buchstaben begegnen einem inzwischen überall unter Anlegern und in der Finanzbranche, als seien sie das Abrakadabra: ETF. So weit ist es zwar nicht, aber sie sind tatsächlich eine Art Zauberwort, mit denen unerfahrene Anleger einfach in die Börsenwelt gelangen. ETF, das steht für Exchange Traded Fund, auf Deutsch wird es oft mit „börsengehandelter Indexfonds“ übersetzt. Davon wird man nur nicht unbedingt klüger. In einen ETF legt der Anbieter einfach genau die Aktien, die in einem Index, etwa dem Dax, enthalten sind. Steigt der Dax in einem Jahr um 7 Prozent, so steigt auch der ETF um 7 Prozent. Der große Vorteil dieser ETFs: Sie sind deutlich günstiger als gemanagte Fonds. Und das ist wichtig für Anleger: Jedes Prozent weniger Gebühren geht direkt auf das Konto der Anleger. Um es noch konkreter zu machen: Legt man 1000 Euro an und hat durchschnittliche Gebühren von 6 Prozent, gehen 60 Euro im Jahr an die Bank. Geld, das der Fonds erst einmal wieder reinspielen muss. Um 1 Prozent Gewinn zu machen, muss er also im ersten Jahr mindestens 7 Prozent steigen. Auch gibt es zahlreiche Studien, die ETFs keinen Nachteil gegenüber aktiv gemanagten Fonds belegen, ihnen sogar Vorteile bescheiden.

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