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Zukunft der Kleinwagen : Das Ende der Billigautos

Der VW up könnte bald nicht mehr durch den Auslieferungsturm in Wolfsburg schweben. Bild: dpa

VW up, Opel Adam & Co. sind gut für die Umwelt. Ausgerechnet solche Modelle fallen der Ökowende als Erste zum Opfer. Denn die Hersteller stehen vor einem Dilemma. Sehr zum Ärger vieler Fahrer.

          6 Min.

          Die Städte sind überfüllt, lange Staus verstopfen die Straßen und an freie Parkplätze ist erst gar nicht zu denken. Wohl dem, der einen Kleinstwagen fährt. Für den findet sich fast immer ein freies Plätzchen, der Wocheneinkauf passt allemal in den Kofferraum, der Spritverbrauch ist gering, und die Autos sind vergleichsweise günstig zu haben. Zugegeben, auf langen Strecken darf es dann doch gerne etwas mehr Leistung sein, und eine vierköpfige Familie findet auch nur schwer Platz im Innenraum der Mini-Limousinen. Doch für viele Fahrer überwiegen die Vorteile.

          Anna Steiner

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Weil jüngere Autofahrer Autos zudem eher als Fortbewegungsmittel und weniger als Statussymbol sehen, haben die Kleinstwagen ihren Marktanteil in den vergangenen Jahren von 6 auf 6,9 Prozent vergrößert. Mit der nächstgrößeren Fahrzeugklasse zusammen, zu der zum Beispiel der VW Polo gehört, machen sie gut ein Viertel des deutschen Automarktes aus. Nur die SUVs und Geländewagen wurden noch schneller beliebt, die Anteile aller anderen Fahrzeugklassen sind rückläufig. Doch mit dem Wachstum der Kleinen wird ebenfalls bald Schluss sein. Grund dafür ist die neue Elektro-Offensive der Autohersteller.

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