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Investmentbanking : So geht es Frankfurt zwei Jahre nach dem Brexit-Votum

Die Bankenskyline von Frankfurt. Bild: dpa

Nur wenige Londoner zieht es nach Frankfurt. Neu entstehende Stellen im Investmentbanking müssen anders besetzt werden. Fraglich ist, ob die Banken darauf vorbereitet sind.

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          Wenn Frankfurter mit auswärtigen Gästen einen Ausflug unternehmen, gehört der Rheingau zu den bevorzugten Zielen. 45 Autominuten vom Finanzplatz entfernt, begeistert eine bezaubernde Landschaft mit dem Rheintal, Weinbergen und Burgen. Ein herausragender Ort im Rheingau ist Schloss Johannisberg, ein Riesling-Weingut, das 1816 in den Besitz des österreichischen Außenministers Klemens von Metternich geriet und heute der Bielefelder Industriellenfamilie Oetker gehört.

          Hanno Mußler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          An diesem pompösen Ort eröffnete Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am 25. Juni 2016, zwei Tage nachdem die Briten für ein Ausscheiden aus der EU gestimmt hatten, das Rheingau-Musik-Festival. In seiner Rede nannte Bouffier damals den Brexit das wichtigste Ereignis seit dem Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren. Und bei allem Bedauern darüber, dass sich Großbritannien von der EU löse, zeigte sich Bouffier entschlossen, die Chancen daraus für den Finanzplatz Frankfurt zu nutzen. Da das Brexit-Votum an diesem Samstag genau vor zwei Jahren erfolgte, ist es Zeit für ein Zwischenfazit: Was ist seither passiert? Hat der Finanzplatz Frankfurt Banken und Mitarbeiter hinzugewonnen?

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