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Wirecard-Pleite : Ein Hoch auf die Spekulanten

Crispin Odey wettete auf den Brexit und gegen Wirecard. Bild: REX/Shutterstock

Geld verdienen mit der Misere anderer? Das klingt unmoralisch. Doch der Skandal um Wirecard zeigt: Wir brauchen die Leerverkäufer.

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          Nach der Wirecard-Pleite ist es höchste Zeit, eine Gruppe von Menschen zu loben, die in der Öffentlichkeit normalerweise nicht gut wegkommt: die Leerverkäufer. Diejenigen Hedgefonds-Manager, die auf sinkende Kurse spekulieren. Die Unternehmen das Leben schwermachen.

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Richtig beliebt waren sie noch nie. Als sie sich im vergangenen Jahr mit Wirecard beschäftigten, wurde ihnen – wie so oft – das weitere Geschäft verboten. Eine „ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen in Deutschland“ fürchteten die Finanzaufseher im Februar 2019 und erließen ein Leerverkaufsverbot für die Aktie von Wirecard: ein Verbot, auf sinkende Kurse zu spekulieren.

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