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Gespräch mit Wirecard-Chef „Ich schließe weitere rechtliche Schritte nicht aus“

Wirecard verklagt die „Financial Times“. Vorstandschef Braun hält die Vorwürfe gegen sein Unternehmen für widerlegt und reagiert auch auf neue Berichte kämpferisch.

Von Markus Frühauf

Wirecard-Vorstandschef Markus Braun
© dpa
Wirecard-Vorstandschef Markus Braun

Die „Financial Times“ lässt sich von Ihrer Klage nicht beeindrucken. Was sagen Sie zu den neuesten Vorwürfen in der britischen Tageszeitung, ein Teil ihrer Umsätze in Asien resultiere aus Scheingeschäften mit dubiosen Partnern?

Die aktuelle Berichterstattung der Zeitung ist Teil einer Reihe von falschen und irreführenden Informationen, die von der „Financial Times“ seit 2015 veröffentlicht werden. Gegen den Journalisten und die „Financial Times“ haben wir jetzt vor dem Landgericht München ein Verfahren wegen der wiederholten falschen Darstellung von vertraulichen Informationen und Betriebsgeheimnissen sowie der Fehlzitierung von Dokumenten eingeleitet. Die nun veröffentlichten falschen Informationen wurden von der „Financial Times“ absichtlich falsch zitiert, um Tatsachen zu verzerren.

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