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Wikifolio-Chef Andreas Kern : „Bitcoin ist das schlechte Gold“

Setzt auf den stabilen Euro: Wikifolio-Chef Andreas Kern. Bild: Martina Draper

Social-Trading-Plattformen wie Wikifolio laden auch unerfahrene Anleger zum Austausch mit Börsenprofis ein. Andreas Kern, Chef der Plattform, spricht über die Stärke von Nebenwerten und das Vertrauen in den Euro.

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          Der Zustrom der Privatanleger an die Börsen ebbt nicht ab. Die Gründe für die wachsende Beliebtheit der sonst eher mit Samthandschuhen angefassten Börse sind vielfältig. Das liegt zum einen an der zusätzlichen Zeit, die Anleger in der Corona-Krise haben. Zum anderen spielen Neobroker eine wichtige Rolle, die den Handel günstiger und einfacher machen. Und dann ist da natürlich die Angst, einen Hype zu verpassen, was gerne auch als „Fear of Missing Out“ (Fomo) bezeichnet wird: seien es nun die schwindelerregenden Höhen des Bitcoin-Preises, die Achterbahnfahrt mit der Gamestop-Aktie oder die Hoffnung, dass der Elektroautohersteller Tesla das Auto von morgen produziert.

          Antonia Mannweiler
          (mann), Wirtschaft

          Das Interesse vieler neuer Investoren ist riesig. Das Wissen um die Börse aber nicht immer in dem gleichen Maß vorhanden. Anleger, die nach Orientierung suchen, werden im Netz fündig: Youtuber klären auf, wie man ein Depot eröffnet, in Online-Foren werden die Quartalszahlen eines Techkonzerns diskutiert, und auf Social-Trading-Plattformen kommen Amateuranleger und Profihändler zusammen, um sich auszutauschen.

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