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Pariser Klub warnt : Den ärmsten Ländern droht eine neue Schuldenkrise

Senegalesische Arbeiter verlegen Zuggleise (Symbolbild). Bild: AFP

Immer mehr arme Staaten seien nicht mehr in der Lage, ihre Kredite zu bedienen, warnen die im Pariser Klub zusammengeschlossenen Gläubigerländer. China steht sogar im Verdacht, diese Schwäche auszunutzen.

          3 Min.

          Auf der ganzen Welt sind private und staatliche Schulden in den vergangenen Jahren auf ein lange nicht gesehenes Ausmaß gestiegen. Das haben zum Großteil die reichen Industrieländer zu verantworten, doch auch in den Entwicklungsländern wachsen die Verbindlichkeiten – und damit die Gefahr neuer Schuldenkrisen. Davor warnten am Dienstag in Paris Finanzminister und Notenbankiers aus mehr als 40 Ländern, die im Rahmen des Pariser Klubs, der Organisation staatlicher Gläubiger, in Paris zusammengekommen sind.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          24 der 60 ärmsten Länder der Welt könnten die vom Staat aufgenommen Kredite nicht mehr bedienen oder seien von einer solchen Schieflage bedroht, berichtete die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. 2013 waren es nur halb so viele.

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