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Aufgalopp der Einhörner : Wie wertvoll sind Start-ups wirklich?

Hat Wirecard in der ersten deutschen Börsenliga ersetzt: Der Essenslieferant Delivery Hero gilt jetzt bereits als Erfolgsgeschichte. Bild: EPA

In Deutschland steigt die Zahl milliardenschwerer Jungunternehmen rapide. Allein dieses Jahr kamen acht solcher Einhörner hinzu. Vor allem Technik-Start-ups erobern die Märkte. Doch wie bewertet man die überhaupt?

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          Die Branche der jungen Technologieunternehmen in Deutschland gewinnt an Gewicht. Rapide wächst hierzulande und in den anderen deutschsprachigen Ländern die Zahl der „Einhörner“, also der mindestens eine Milliarde Dollar schweren Jungunternehmen. Ihr konkreter Wert wird oft durch Übernahmen, Finanzierungsrunden oder auch einen Börsengang sichtbar. 32 „Einhörner“ zählt die auf die Technologiebranche spezialisierte Investmentbank Clipperton in einer neuen Studie, die der F.A.Z. vorab vorliegt. Allein acht davon kamen in diesem Jahr hinzu. Als „jung“ gelten in der Untersuchung Gesellschaften, die seit dem Jahr 2000 gegründet wurden.

          Klaus Max Smolka
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Sektor fällt durch eine Reihe Transaktionen in den vergangenen Monaten auf. Der wichtigste deutsche IT-Konzern SAP hat gerade den Berliner Software-Anbieter Signavio für knapp eine Milliarde Euro erworben – was das Übernahmeobjekt, in Dollar gerechnet, schon zum Einhorn macht. Der Lebensmittelkonzern Oetker übernahm zu einem ähnlichen Preis den schnell wachsenden Getränkelieferdienst Flaschenpost. Das Berliner Start-up Adjust ging an den kalifornischen App-Anbieter Applovin.

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