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So retten Sie Ihr Geld : Wie sich ETF-Anleger vor Inflation schützen können

Währungen verlieren durch Inflation an Kaufkraft, deshalb muss das Ersparte in Wertpapiere oder Sachwerte angelegt werden. Bild: obs

Viele Sparer sorgen sich wegen der steigenden Inflation. Spezielle Indexfonds können vor der Geldentwertung schützen. Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit, das eigene Depot zu sichern.

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          Anleihen haben lange nicht mehr die Schlagzeilen bestimmt. Die Zeiten der Eurokrise sind Geschichte, stattdessen faszinieren Börsenkurse auf Rekordniveau und Digitalwährungen wie Bitcoin die Anleger. Umso bemerkenswerter ist da, dass es nach Daten der Fondsgesellschaft Blackrock im Mai zur Abwechselung einmal einen Anleiherekord zu vermelden gab. Und zwar einen der besonderen Art: Weltweit haben Anleger demnach allein im Mai 4,4 Milliarden Dollar in Indexfonds (ETF) investiert, die die Wertentwicklung von Anleihen mit Inflationsschutz abbilden. Im Verlauf dieses Jahres sind bereits mehr als 17 Milliarden Dollar in solche Fonds geflossen, auch das eine ungewöhnlich hohe Zahl. Heike Fürpaß-Peter, Deutschlandchefin des ETF-Anbieters Lyxor, bestätigt: „Die Nachfrage nach solchen Fonds ist derzeit sehr hoch.“

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das ist bemerkenswert. Denn zum einen sind sogenannte inflationsindexierte Anleihen, in der Szene Linker genannt (wegen des englischen „Inflation-linked Bonds“), nicht gerade leicht verständliche Finanzprodukte – umso mehr gilt dies in Kombination mit ETF. Und zum anderen wissen doch mittlerweile selbst Börsenanfänger, dass sich in Zeiten von Negativzinsen mit Anleihen so gut wie nichts mehr verdienen lässt.

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