https://www.faz.net/aktuell/finanzen/wie-sich-die-versicherungsbranche-in-den-letzten-jahren-veraendert-hat-17707190.html

Versicherungswirtschaft : Was von den Versprechen der Digitalisierung übrig blieb

Digitaler Versicherungsvertreter: Das Smartphone soll den Kunden Absicherung bringen. Bild: Patrick Slesiona

Wie haben die letzten Jahre die Versicherer verändert? Sind sie digitalisierter, effizienter oder kundenfreundlicher geworden? Die Branche hat sich durchaus angepasst, kann aber noch deutlich innovativer sein.

          4 Min.

          Als vor gut sieben Jahren die Digitalisierung zu einem alles bestimmenden Faktor in der Versicherungswirtschaft wurde, gab es drei Positionen dazu: Die Älteren in der Branche warteten erst einmal ab, was da kommen würde, und veränderten wenig; sie kannten schon einige Säue, die in den Jahren zuvor durchs Dorf getrieben worden waren. Die Jüngeren riefen die Disruption aus, die alle bestehenden Arbeitsabläufe und die Kundenkommunikation über den Haufen werfen würde. Und die dazwischen nahmen an, dass junge Angreifer die traditionellen Häuser zu mehr Innovationskraft treiben würden, sodass beide Seiten voneinander lernen.

          Philipp Krohn
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Diese Mittelposition scheint eingetreten zu sein. Auf das disruptive Geschäftsmodell wird weiter gewartet. Viele digitale Start-ups sind verschwunden, in größeren Einheiten aufgegangen oder haben ihr Modell erheblich angepasst. Aber auch die traditionellen Versicherer wurden durchaus merklich durchgeschüttelt. Die Signal Iduna dürfte am radikalsten umgebaut haben. Sie ersetzte Abteilungen durch agile Teams. Andere wie die Zurich Deutschland haben an einer neuen Unternehmenskultur gearbeitet: flachere Hierarchien, mehr Mitsprache, bessere Einbindung.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Eine Schule wird zum Ort der Trauer: Mitschüler und Angehörige gedenken der 21 Menschen, darunter 19 Kinder, die an der Grundschule erschossen wurden.

          Über Amokläufer in Uvalde : „Mein Sohn war kein Monster“

          Nachdem ein 18 Jahre alter Mann 19 Kinder und zwei Lehrerinnen in Texas tötete, suchen die Ermittler immer noch nach einem Motiv. Sein Umfeld zeichnet das Bild eines aggressiven Einzelgängers.

          Krieg in der Ukraine : Er würde Putin am liebsten hängen

          Der Krieg verändert jeden: Die einen zerbrechen, die anderen wachsen über sich hinaus. Drei Begegnungen in Odessa, einer Stadt, die Putin unbedingt erobern will.
          Tarifportal
          Mit unserem kostenlosen Tarifvergleich sparen
          Kapitalanlage
          Erzielen Sie bis zu 5% Rendite
          Immobilienbewertung
          Verkaufen Sie zum Höchstpreis