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Finanzapps für Kinder : Die Krypto-Wallet ersetzt das Sparschwein

Symbiose: Ein Teenager mit seinem Smartphone. Mithilfe von Apps soll er so auch mehr Finanzbildung erhalten. Bild: dpa

Immer mehr Start-ups bieten Apps, die Kinder und Jugendliche an Finanzthemen heranführen sollen. Dabei geht es ums Taschengeld, aber auch Kryptowährung. Ihnen soll der Umgang mit Geld so erleichtert werden. Doch das allein reicht nicht.

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          Die Nutzung von digitalem Geld ist heute eine Selbstverständlichkeit, Kinder und Jugendliche wachsen mit Paypal und kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten auf. Doch je intensiver solche Angebote genutzt werden, desto wichtiger wird die finanzielle Bildung des Nutzers. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa schätzten die befragten Jugendlichen ihr Wissen um Finanzthemen nur mit der durchschnittlichen Note von 3,3 ein. Etwa 90 Prozent der Jugendlichen wünschen sich, dass Themen wie Geld und Finanzen schon in der Schule vermittelt werden.

          Madeleine Brühl
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Doch Finanzbildung beginnt nicht erst mit der Kontoeröffnung. „Das fängt schon im Grundschulalter an, dass man Kindern die Grundidee von Geld und den Umgang damit vermitteln kann“, sagt Verena von Hugo, Vorstand der Flossbach von Storch Stiftung und des Bündnisses Ökonomische Bildung Deutschland. Doch frühe Bildungsangebote sucht man meist vergebens. Dabei gibt es heutzutage mehr Möglichkeiten, als Monopoly zu spielen, um Kindern und Jugendlichen zeitgemäß den Umgang mit Geld näherzubringen.

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