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Kampf gegen Geldwäsche : Wie die Banken Kriminelle besser aufspüren wollen

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main Bild: Marc-Steffen Unger

Die jüngsten Enthüllungen zu Geldwäschefällen waren vor allem für die Deutsche Bank peinlich. Angeblich hat sie aufgerüstet. Reicht das schon?

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          Corona ist auch für die Geldwäschebekämpfer in den Banken eine Herausforderung. Computersysteme durchleuchten alle Bankgeschäfte der Kunden regelmäßig auf Unstimmigkeiten. Und die Pandemie und der Lockdown haben dazu geführt, dass sich außerordentlich viele Kunden anders verhalten als normal. Ältere Damen, die plötzlich Tausende Euro in bar abheben, um sie zu Hause zu horten, Kunden, die entgegen ihrer Gewohnheiten plötzlich exzessiv im Internet shoppen – wann immer die Computer registrieren, dass auf den Konten etwas Unerwartetes passiert, spucken sie eine Warnmeldung aus. Schließlich könnten dahinter Betrüger und andere Kriminelle stecken.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Bis zu 60 Prozent mehr solcher Meldungen als üblich sind in den Corona-Monaten auf den Tischen der Geldwäschebekämpfer gelandet, wie in Finanzkreisen zu hören ist. Nicht selten mussten Zeitarbeitskräfte dabei helfen, all die Meldungen zu bearbeiten. In der Regel können solche Unstimmigkeiten durch ein paar Rückfragen bei den Kundenbetreuern aufgeklärt werden. Wenn nicht, machen die Banken eine Verdachtsmeldung an die zuständigen Behörden.

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