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Immobilienaktien : Wie der Berliner Mieten-Streit die Aktienkurse beeinflusst

Berliner Fernsehturm: Die Wohnungspolitik in Berlin hat Auswirkungen auf den Markt für Immobilienaktien. Bild: dpa

Mieten deckeln, Mieten bremsen oder gar die Vermieter enteignen: Was auch immer in Berlin passiert, lässt die Immobilienaktien nicht kalt. Können Anleger auf diese politisierten Papiere noch setzen?

          3 Min.

          Immobilienaktien haben sich zuletzt fast zu Zocker-Papieren entwickelt. Sie schwanken heftig im Rhythmus der Wohnungspolitik in Berlin – und mit den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) über die Zinsen. Nachdem die Kurse von Vonovia, Deutsche Wohnen & Co. im Juni, August und September in der Diskussion um Mietendeckel, Mietpreisbremse und mögliche Enteignungen mehrmals herbe Rückschläge wegstecken mussten, haben sie sich zuletzt wieder etwas erholt. Ungefähr seit dem 13.September, dem Tag nach der jüngsten Zinsentscheidung der EZB, ging es mit den Kursen wieder etwas aufwärts.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Während fast alle Immobilienaktien im Vergleich zu jenem Zeitpunkt wieder ein deutliches Plus aufweisen, liegen manche über den gesamten Jahresverlauf betrachtet noch im Minus – andere längst wieder deutlich im Plus. Von den bekanntesten Immobilienaktien ist beispielsweise Vonovia aus dem deutschen Aktienindex Dax schon wieder auf Jahressicht im Plus – die Deutsche Wohnen aus dem M-Dax der mittelgroßen Werte hingegen deutlich im Minus, ähnlich wie ihre Tochtergesellschaft GSW Immobilien.

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