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Profit mit Tierbedarf : Die flauschige Geldanlage

Im Gegensatz zur Humanmedizin sind viele Leistungen beim Tierarzt privat zu bezahlen. Dies macht die Vetirinärmedizin zu einem lukrativen Bereich. Bild: dpa

Die Zahl der Haustiere steigt unter anderem durch die Corona-Pandemie an, sie sind ein Mittel gegen die Einsamkeit. Tierbedarfsanbieter und Versicherer profitieren enorm.

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          Katzen als Tröster, Vögel als Gesprächspartner, Hunde als Ersatz-Fitnesstrainer und Alibi, um wenigstens für eine kurze Zeit die eigene Wohnung zu verlassen – im Lockdown gilt das erst recht. In Zeiten von Social Distancing erfreuen sich Haustiere großer Beliebtheit. Und Anleger können von dieser Entwicklung profitieren. Allein in Deutschland leben etwa 34 Millionen Haustiere, davon 14,7 Millionen Katzen und 10,1 Millionen Hunde. Beinahe jeder zweite Haushalt hat einen tierischen Mitbewohner. In den Vereinigten Staaten gibt es inzwischen sogar mehr Haushalte mit Tieren als mit Kindern.

          Die Heimtierbranche ist ein Wachstumsmarkt. Ihr Umsatz wird international auf ungefähr 190 Milliarden Dollar geschätzt im Vergleich zu knapp 100 Milliarden Dollar im Jahr 2015. Fondsgesellschaften haben das Geschäft entdeckt. „In die Haustierökonomie zu investieren lohnt sich, weil sich in den letzten Jahren eine veritable, stark wachsende Industrie um diesen Bereich entwickelt hat“, sagt Andreas Fruschki. Er ist Leiter des thematischen Equity-Teams von Allianz Global Investors und Fondsmanager des im Januar 2019 aufgelegten Allianz Pet and Animal Wellbeing Fonds. Der Fokus dieses Themenfonds liegt auf Investments im Bereich Haustierbedarf und Veterinärmedizin. Im Verlauf des Jahres 2020 hat der Fonds um mehr als 20 Prozent an Wert gewonnen und erreicht ein Fondsvermögen von 196 Millionen Euro.

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