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Datenanbieter Bloomberg : Wie das Fenster zur Finanzwelt tickt

Für das ungeschulte Auge chaotisch: Auf den Bloomberg-Terminals kommt KI zum Einsatz, um die wichtigsten Finanzdaten auf kleinem Raum zu destillieren. Bild: Reuters

Wer mit der Börse zu tun hat, kennt Bloomberg. Wie der Datenanbieter mit der zunehmenden Geschwindigkeit der Finanzmärkte mithalten möchte, weiß Produktchef Vlad Kliatchko.

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          Nebenan spricht Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, über die Chance einer globalen Rezession. Bei 50-50 sehe er die Wahrscheinlichkeit. Woher er diese Schätzung hat? Wenn er sie sich nicht selbst ausgerechnet hat, dann haben sicher die gescheiten Volkswirte der Deutschen Bank zumindest einmal einen Blick in ein Bloomberg-Terminal geworfen, um dort nach Daten als Basis für die Behauptung zu suchen.

          Gregor Brunner
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die speziellen Rechner versorgen Finanzentscheider seit annähernd 40 Jahren mit Daten. Mittlerweile ist auch rechnerfern der Zugang über einen virtuellen Arbeitsplatz möglich. Ikonisch bleiben aber die beiden gekoppelten Bloomberg-Bildschirme, über die im Sekundentakt Aktienkurse, Nachrichten und allerhand weitere Daten flirren, die einen Einfluss auf eine Finanztransaktion haben könnten.

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