https://www.faz.net/aktuell/finanzen/wie-corona-stress-in-deutschen-konzernen-fusionen-treibt-17070648.html

Übernahmen in Deutschland : Stress in Konzernen treibt Fusionen

Testturm in Rottweil für Hochgeschwindigkeitsaufzüge von Thyssen-Krupp Bild: Thomas Ebert/laif

Coronageschädigte Unternehmen müssen Sparten verkaufen, um ihre Bilanzen zu reparieren. Das treibt das Übernahmegeschäft in Deutschland – hoffen Beteiligte.

          4 Min.

          Unter Finanzdruck geratende Konzerne treiben das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen an. Gerade wenn Corona die Unternehmen zusätzlich in Bedrängnis gebracht hat, sehen diese sich zu Spartenverkäufen veranlasst – das jedenfalls sagen Fachleute aus der Branche der Mergers & Acquisitions (M&A). Auf Käuferseite steht nicht nur die Konkurrenz der Industrie bereit, sondern auch Private Equity mit seinen prall gefüllten Geldtöpfen. Das dürfte das M&A-Geschäft im kommenden Jahr befördern, so die Prognose der Fachleute, die immer auch Hoffnung ist, weil ihre Honorare an den Erfolg von Transaktionen geknüpft sind.

          Klaus Max Smolka
          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Die Auswirkungen von Covid-19 werden das aktive Portfoliomanagement für die Unternehmen unerlässlich machen“, analysiert etwa die Investmentbank Goldman Sachs zum Fusionsgeschehen in Europa, Afrika und Nahost (Emea). Wie ihr Ko-Chef für das M&A-Geschäft in Deutschland und Österreich, Tibor Kossa, sagt, sind im bisherigen Jahresverlauf etwa 60 Prozent des Volumens auf solche Bereichsverkäufe gefallen – als Abspaltungen oder als Transaktionen unter Unternehmen. „Ein Trend, der das verstärken wird, ist das massive Auseinanderdriften in der Performance einzelner Unternehmen – auch innerhalb von Sektoren.“

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Krieg in der Ukraine : Er würde Putin am liebsten hängen

          Der Krieg verändert jeden: Die einen zerbrechen, die anderen wachsen über sich hinaus. Drei Begegnungen in Odessa, einer Stadt, die Putin unbedingt erobern will.
          Eine Schule wird zum Ort der Trauer: Mitschüler und Angehörige gedenken der 21 Menschen, darunter 19 Kinder, die an der Grundschule erschossen wurden.

          Über Amokläufer in Uvalde : „Mein Sohn war kein Monster“

          Nachdem ein 18 Jahre alter Mann 19 Kinder und zwei Lehrerinnen in Texas tötete, suchen die Ermittler immer noch nach einem Motiv. Sein Umfeld zeichnet das Bild eines aggressiven Einzelgängers.
          Tarifportal
          Mit unserem kostenlosen Tarifvergleich sparen
          Kapitalanlage
          Erzielen Sie bis zu 5% Rendite
          Immobilienbewertung
          Verkaufen Sie zum Höchstpreis