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Neue Wege zum Kunden : Per Whatsapp zur Bank

So stellt das Startup Userlike einen Whatsapp-Chat zwischen Kunden und Bank dar. Bild: Userlike

Fast alle Deutschen nutzen den Kurznachrichten-Dienst von Facebook. Nun steigen auch erste Banken in das Handy-Geplauder ein. Doch das ist gar nicht so einfach.

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          Freunden und Verwandten Nachrichten auf dem Smartphone über den Anbieter Whatsapp zu schreiben gehört für die meisten Deutschen zum täglichen Leben. Nicht nur das schnelle Versenden von Texten und Bildern, auch das unkomplizierte Vernetzen von Familienmitgliedern oder Schulklassen zu Chatgruppen macht den Reiz aus. Auch immer mehr Banken versuchen inzwischen, über Whatsapp den direkten Draht zu ihren Kunden aufzubauen, sehen sich dabei aber einer ganzen Reihe von Hürden ausgesetzt. Vor allem der Datenschutz, aber auch andere Bankenregularien setzen dem Geplauder von Handy zu Handy enge Grenzen.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Deutsche Bank hat im Sommer bekanntgegeben, dass sie von sofort an auch per Whatsapp mit ihren Kunden kommunizieren werde. Damit wolle man dafür sorgen, dass „unsere Mitarbeiter ihre Kunden genau dann und dort treffen können, wo diese es wünschen“, sagte der IT-Vorstand Bernd Leukert anlässlich der Ankündigung. Gerade in der Corona-Zeit ist schließlich der Bedarf an Beratung groß, der Bedarf an persönlichen Treffen aber eher nicht. Wie viele Kunden die Möglichkeit inzwischen nutzen, wollte ein Sprecher der Bank zwar auf Anfrage nicht verraten – das Angebot sei aber deutlich besser angelaufen als erwartet.

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