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Gefragtes Edelmetall : So investieren Privatanleger in Papiergold

Der Zauber des Goldes: Im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt Bild: Wolfgang Eilmes

Lust, mal in Gold zu investieren, aber keinen Tresor daheim? Da bieten sich Wertpapiere auf Gold an. Aber welche bloß?

          4 Min.

          Gold ist drauf und dran, der Anlagegegenstand des Jahres 2020 zu werden. Mitte März ist der Goldpreis wegen der CoronaKrise zwar mit den Aktienkursen kräftig eingebrochen. Seither aber geht es wieder deutlich aufwärts – auch wieder wegen Corona. Insbesondere die Angst vor einer zweiten Welle der Pandemie hat die Nachfrage nach dem Edelmetall zuletzt beflügelt. Gold ist jetzt schon recht teuer. Darüber freuen sich eher diejenigen, die Gold haben, als diejenigen, die es kaufen wollen. Gleichwohl gibt es noch Analysten, die einen weiteren Anstieg des Goldpreises von jetzt knapp 1800 auf 2000 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) oder mehr vorhersagen. Die Deutsche Bank rechnet bis zum Jahresende immerhin noch mit einem „moderaten“ Anstieg des Goldpreises, wie Ulrich Stephan sagt, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Für viele Privatanleger aber ist Gold ohnehin eher so etwas wie eine Versicherung für ganz schlimme Zeiten. Sie schielen weniger auf einen kurzfristigen Spekulationsgewinn. Physisches Gold ist dabei für sie das Anlageobjekt der Wahl: insbesondere wegen der Aussicht, auch in schwierigen Zeiten jederzeit auf ihre Barren und Münzen zugreifen zu können. Allerdings hat physisches Gold auch Nachteile: Man braucht einen Tresor oder ein Bankschließfach oder muss es wirklich gut verstecken. Zudem sind die Spannen zwischen An- und Verkaufspreis recht hoch, in der Krise ganz besonders.

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