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Werner Hoyer im Interview : Unternehmen retten, sonst kollabieren Staaten

EIB-Präsident Hoyer während einer Pressekonferenz im Jahr 2019 Bild: EPA

Der Präsident der Europäischen Investitionsbank will kleinen und mittleren Unternehmen innerhalb von Tagen helfen, sonst wären die Folgen der Corona-Krise gravierend. Die EIB könne gewaltige Summen mobilisieren.

          3 Min.

          Herr Hoyer, wie groß ist die Bedrohung durch Corona für die europäischen Unternehmen?

          Marcus Theurer

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Situation ist alarmierend. Kleine und mittelgroße Unternehmen bilden das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Viele von ihnen sind durch den Corona-Schock binnen kürzester Zeit und unverschuldet in eine verzweifelte finanzielle Lage geraten. Die brauchen Hilfe, und das nicht erst in fünf Wochen, sondern in den nächsten Tagen. Ich habe bisher leider nicht den Eindruck, dass alle in der europäischen Politik dies ausreichend erkannt haben.

          Was muss jetzt geschehen?

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