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Diebstahl : Weniger Datenklau an Geldautomaten in Deutschland

  • Aktualisiert am

Bankautomat: Der Datenklau nimmt ab. Bild: dpa

Datendiebe haben an Geldautomaten seltener Erfolg. Doch „Skimming“ verursacht noch immer einen Millionenschaden.

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          Der Datenklau an Geldautomaten in Deutschland hat in diesem Jahr weiter abgenommen. In den elf Monaten bis einschließlich November 2019 manipulierten Kriminelle 227 Mal Geldautomaten, um Kartendaten und Geheimnummern (PIN) von Bankkunden auszuspähen. Im Vorjahreszeitraum hatte Euro Kartensysteme 428 solcher „Skimming“-Fälle gezählt, im Gesamtjahr 2018 waren es 449. Dabei können einzelne Automaten mehrfach angegriffen worden sein.

          Den Bruttoschaden durch „Skimming“ im laufenden Jahr bezifferten die Frankfurter Experten bis einschließlich November auf rund 1,28 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 1,34 Millionen Euro, im Gesamtjahr 2018 dann 1,44 Millionen Euro. Euro Kartensysteme kümmert sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

          Keinen finanziellen Nachteil

          Mehr als die Hälfte des Schadens holt sich die heimische Kreditwirtschaft aus Ländern zurück, in denen es noch eher niedrige Sicherheitsstandards gibt - etwa in Indien. Denn im Grunde funktionieren Kartendubletten nur noch dort, wo Bezahlkarten noch mit vergleichsweise leicht kopierbaren Magnetstreifen ausgerüstet werden. In Deutschland setzt die Branche seit Jahren auf die sogenannte EMV-Technologie. Dabei sind Bezahlkarten mit einer Art Mini-Computer ausgestattet, die Karte wird bei jedem Gebrauch auf Echtheit geprüft.

          Verbraucher in Deutschland, die Opfer von „Skimming“ geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit ihrer Bankkarte und PIN umgegangen.

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