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Die Macht der Masse : Die Konsequenzen aus dem Gamestop-Hype

Gamestop und kein Ende Bild: Reuters

Einfache Anleger halten die Börse seit Tagen in Atem. Der Wirbel um Gamestop kann die Finanzwelt zum Besseren verändern.

          6 Min.

          Am vergangenen Mittwoch gab es tatsächlich einmal eine Nachricht aus der Firmenzentrale des Videospielehändlers Gamestop in Grapevine, Texas: Man habe einen neuen Chief Technology Officer gefunden, teilte das Unternehmen mit, einen Mann mit Zuständigkeit fürs Digitale also. Das war insofern bemerkenswert, als dass die Welt zuletzt viel über Gamestop gehört hatte, aber nur wenig von Gamestop selbst. Der Aktienkurs des Unternehmens reagierte kaum auf die Nachricht, zumindest gemessen an den unglaublichen Ausschlägen, die sich in den Tagen und Wochen zuvor ereignet hatten.

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bei rund 20 Dollar hatte der Kurs noch zu Jahresanfang gelegen, als Gamestop außer ein paar Eingeweihten und Videospielefans nur den wenigsten ein Begriff war. Dann war der Kurs in einer rasanten Bewegung auf zwischenzeitlich bis zu 350 Dollar gestiegen, und auch wenn er nun wieder in gleicher Rasanz deutlich gefallen ist, gibt es an den Börsen dieser Welt momentan nur ein Thema: Gamestop.

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