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Weitere Nachrichten : American Express profitiert von Konsumfreude

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Bild: REUTERS

Qiagen legt wie erwartet zu und bestätigt die Prognose und Amgen will trotz größerem Optimismus Tausende Stellen streichen.

          3 Min.

          American Express profitiert von Konsumfreude

          Die Lust aufs Einkaufen mit der Kreditkarte hat dem Anbieter American Express die Kasse gefüllt. Im zweiten Quartal stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro), wie das New Yorker Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Erträge - die gesamten Einnahmen - legten um 5 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten mit dem Abschneiden gerechnet. Die Aktie bewegte sich nachbörslich kaum.

          Twitter verzückt Börsianer mit Werbe- und Nutzerwachstum

          Ein starker Anstieg der Werbeeinnahmen und der Nutzerzahlen hat die Twitter-Aktie durch die Decke gehen lassen. Am Dienstag schoss das Papier nachbörslich um bis zu 35 Prozent auf mehr als 52 Dollar in die Höhe. Nach einer rasanten Berg- und Talfahrt in den vergangenen Monaten sind die Anteilsscheine damit doppelt soviel wert wie beim Börsengang im November.

          Osram streicht 7800 Stellen - harte Einschnitte auch in Deutschland

          Der Lichttechnik-Hersteller Osram will weltweit rund 7800 Stellen streichen - davon etwa 1700 in Deutschland. Dies teilte das Unternehmen am Dienstagabend nach einer Vorstandssitzung in München mit. Insgesamt 6100 Jobs sollen im Ausland abgebaut werden. Die Kürzungen infolge des Umbaus träfen vor allem die Fabrikation traditioneller Leuchtmittel, den Vertrieb und die Verwaltung. Sie sollen von 2015 bis 2017 umgesetzt werden und „nach Möglichkeit sozialverträglich erfolgen“, kündigte das Unternehmen an. Zuletzt beschäftigte Osram insgesamt gut 35.000 Menschen.

          Qiagen legt wie erwartet zu und bestätigt Prognose - Weiterer Aktienrückkauf

          Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen sieht sich nach einem guten zweiten Quartal weiterhin auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Dank der kräftigen Nachfrage nach Analysegeräten und Tuberkulose-Tests legte das Unternehmen bei Umsatz und Gewinn zu. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn stieg um neun Prozent auf 60,9 Millionen Dollar (45 Millionen Euro), wie das auf Laborgeräte und Tests zum Nachweis von Krankheiten spezialisierte Tec-Dax-Schwergewicht in Venlo am Dienstag nach Börsenschluss in Amerika mitteilte.

          Amgen will trotz größerem Optimismus Tausende Stellen streichen - Börse jubelt

          Der weltweit größte Biotechkonzern Amgen will trotz guter Geschäfte Fabriken schließen und bis zu 15 Prozent der Stellen streichen. Betroffen seien 2400 bis 2900 Angestellte, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Derweil hob Amgen seine Umsatz- und Ergebnisprognose an und zeigt sich damit optimistischer als unternehmensfremde Experten. Am Aktienmarkt kam diese Mischung gut an: Im nachbörslichen Handel legten Amgen-Titel um mehr als 5 Prozent zu.

          Portugals Krisenbank BES sagt Generalversammlung ab - Rekordverluste?

          Die Krise um die angeschlagene portugiesische Großbank BES (Banco Espírito Santo) hat sich weiter zugespitzt. Eine für Donnerstag anberaumte außerordentliche Aktionärs-Generalversammlung wurde am Dienstag kurzfristig abgesagt. Die Onlineausgabe der Wochenzeitung „Expresso“ hatte zuvor berichtet, dass sich die Verluste der wichtigsten Privatbank des südeuropäischen Landes im ersten Halbjahr auf rund drei Milliarden Euro belaufen könnten. Das wäre eine Rekordsumme für den Bankensektor Portugals.

          Daimler will mehr Autohäuser verkaufen als bisher bekannt

          Der Autobauer Daimler setzt bei mehr Autohäusern und Werkstätten den Rotstift an als bisher bekannt. Zugleich kommt das Unternehmen den betroffenen Mitarbeitern entgegen. Wie eine Daimler-Sprecherin am Dienstag in Stuttgart sagte, sollen 56 von insgesamt 158 Autohäusern und Werkstätten konzerneigener Niederlassungen veräußert werden. Ursprünglich war von 36 Standorten die Rede gewesen.

          Verband: Nur sechs deutsche Flughäfen rentabel

          Von den 22 Verkehrsflughäfen in Deutschland erwirtschaften derzeit nur sechs einen Nettogewinn. Dies sagte ein Sprecher des Flughafenverbandes ADV am Dienstag. Die finanzielle Situation der Airports bleibt damit so ernst wie in den beiden Jahren zuvor. Das „Handelsblatt“ (Mittwoch) hatte darüber berichtet. Nach Informationen der Zeitung sind Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn seit 2012 die einzigen Airports mit schwarzen Zahlen.

          Gabriel: Jetzige Südost-Gleichstromtrasse nicht durchsetzbar

          Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hält die umstrittene Südost-Gleichstromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern in ihrer jetzigen Form nicht für durchsetzbar. Zur Begründung wies er am Dienstagabend in Nürnberg auf den massiven Bürgerwiderstand entlang des geplanten Trassenkorridors hin.

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          Keller trocken legen, Müll wegschaffen und immer dieser Schlamm: Anstatt in den Urlaub zu fahren, ist unser Autor ins Ahrtal gereist. Freiwillige Helfer werden dort nach wie vor gebraucht. Aber es gibt auch Spannungen – mit der Polizei.
          Knöllchen werden in Innenstädten deutlich teurer.

          Hanks Welt : Knöllchen dürfen wehtun, nicht aber arm machen

          Der neue Bußgeldkatalog wird Falschparkern das Leben künftig zur Geldbeutel-Hölle machen. In den Städten wird es jetzt nämlich richtig teuer. Doch was sollte ein Knöllchen überhaupt kosten?
          Wer bekommt was vom großen Kuchen? Der Oetker-Konzern wird aufgeteilt.

          Familienstreit : Dr. Oetker lässt sich scheiden

          Der zerstrittene Oetker-Clan aus Bielefeld spaltet den Familienkonzern auf. Die Geschichte einer milliardenschweren Fehde in Ostwestfalen.

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