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Wealth Management : Großbank entscheidet gegen London und für Frankfurt

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Entscheidung für Frankfurt: Zumindest das gelegentlich schlechte Wetter hat die Main-Metropole mit der Weltstadt London schon länger gemein. Bild: Lukas Kreibig

Die Schweizer Bank UBS will ihre Vermögensverwaltung wohl in Frankfurt ansiedeln. Das liegt einerseits am Brexit-Votum der Briten. Und andererseits offenbar an einem deutschen Manager.

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          Die Schweizer Bank UBS will offenbar ihre wichtigen Wealth-Management-Aktivitäten in Frankfurt bündeln. Die Entscheidung für den Standort der sogenannten Europa-Bank der UBS sei auf die Main-Metropole gefallen, berichtete die „Neue Zürcher Zeitung“ und beruft sich auf mit dem Projekt vertraute Personen.

          Allerdings sei dies noch nicht offiziell von der Konzernleitung beschlossen. Neben Frankfurt seien Luxemburg und London als heiße Kandidaten für den Standort gehandelt worden. Nach dem Votum der Briten für den Austritt aus der Europäischen Union sei London aber vom Tisch.

          Der frühere Bundesbank-Präsident Axel Weber ist Präsident der Schweizer Bank. Im September rückt der ehemalige Commerzbank-Chef Martin Blessing in die UBS-Konzernleitung ein und übernimmt zunächst das Geschäft im Schweizer Heimatmarkt. Einem Medienbericht zufolge soll Blessing später Chef der Europa-Holding mit wahrscheinlichem Sitz in Frankfurt werden.

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