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Was Sie heute erwartet : Tag eins nach Brüssel

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Ende der Idylle?: Trauer um die Opfer des Terrors in den Straßen von Brüssel Bild: AFP

          Entsetzlich ist ein Wort, was man nicht leichtfertig benutzen sollte. Doch was am Dienstag in Brüssel geschah, ist genau das: entsetzlich. Charlie Hebdo, Bataclan und nun Brüssel-Zaventem. Für die etwas Älteren in Europa werden Erinnerungen an vergangen geglaubte Zeiten wach: an den „Deutschen Herbst“ der RAF, die Roten Brigaden oder die ETA und die IRA.

          Allerdings galt der Terror seinerzeit in erster Linie dem „System“. Heute soll er Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreiten. Sinnfälligerweise gibt es eine direkte Verbindung: Der internationale Terrorist der Siebziger und Marxist „Carlos“ konvertierte in der Haft zum militanten Islamisten.

          Unter dem Eindruck der Ereignisse des Dienstags fällt es schwer, zum Alltag zurückzukehren. Dabei ist es nicht uninteressant zu wissen, dass die Bahn 2100 Stellen im Güterverkehr streichen will oder wie der kleine amerikansiche Bundesstaat Vermont mit einem Staatsgesetz die Lebensmittelkennzeichnung in den Vereinigten Staaten revolutioniert. Nehmen wir auch das war. Denn wenn Terroristen unseren Alltag verändern können, ist das ihr erster Sieg.

          Wir wünschen Ihnen daher einen guten Tag.

          Ihre F.A.Z.

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