https://www.faz.net/-gv6-9scwe

Neuer Gesetzentwurf : Was Besitzer von Ölheizungen beachten müssen

Ein Tanklaster liefert Nachschub für den heimischen Öltank Bild: dpa

Die Politik will Ölheizungen abschaffen. Doch laut einem neuen Gesetzentwurf können diese auf dem Land unter bestimmten Bedingungen auch nach 2026 in Betrieb bleiben.

          2 Min.

          Die Bundesregierung hat ihre Pläne für schärfere Klimavorgaben im Gebäudebereich und das Verbot von Ölheizungen konkretisiert. Demnach dürfen Heizkessel, auch solche auf Gasbasis, die älter als 30 Jahre sind, ab 2021 nicht mehr betrieben werden. Heizkessel, die später installiert wurden, müssten „sukzessive ausgetauscht werden“, heißt es in einem Entwurf für ein neues „Gesetz zur Vereinheitlichung des Energiesparrechtes für Gebäude“, welcher der F.A.Z. vorliegt. Dazu gehören strikte Vorgaben für den Einbau neuer, klimafreundlicher Heizanlagen. Ab 2026 dürfen in der Regel keine neuen Ölbrenner mehr verbaut werden. Doch das Verbot kennt Ausnahmen dort, wo es keine klimafreundlichere Alternative gibt.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Der Austausch ineffizienter Heizkessel durch moderne Anlagen sei eine besonders wirksame Maßnahme zur Energieeinsparung, heißt es in dem 194 Seiten langen Papier. Die Wirtschaftlichkeit, welche die Koalition besonders beachten will, sei ohne weiteres gegeben, da neue, effiziente Anlagen deutlich weniger Energie verbrauchten „und dementsprechend Heizkosten eingespart werden“.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Eine Randfigur? Kronprinz Wilhelm von Preußen (r.) mit Joseph Goebbels (M.) und Georg Heinrich von Neufville beim Polizeisportfest 1933 in Berlin

          Coup von Böhmermann : Alles ans Licht

          TV-Moderator Jan Böhmermann hat die vier Gutachten zu den Entschädigungsansprüchen des Hauses Hohenzollern veröffentlicht. Jetzt kann die Öffentlichkeit endlich frei über den Fall diskutieren.
          Der Verleger Holger Friedrich hat sich gleich in mehreren Punkten verrechnet.

          „Berliner Zeitung“ : Verleger Friedrich hat sich verspekuliert

          Stasi-Vorwürfe, Interessenkonflikt und nun auch noch eine Abfuhr des Berliner Senats. Für den IT-Millionär Holger Friedrich erweist sich sein Investment in den Berliner Verlag als echtes Problem. Sein Geschäftsmodell steht in Frage.