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Conti, Schaeffler, Hella & Co. : Autoaktien stecken tief in der Krise

Wer verdient künftig am Auto: Hersteller, Zulieferer oder Software-Riesen? Bild: Lando Hass

Politische Vorgaben entziehen Auto-Zulieferern die Geschäftsgrundlage. Doch die Umstellung auf eine elektromobile Zukunft kommt voran. Einige Analysten raten nun zum Kauf.

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          Deutschland ist ein Land der Autohersteller. Und eines der Autozulieferer. War es zumindest bisher. Während es die Hersteller noch irgendwie braucht, wenn Autos dereinst vor allem elektrisch betrieben unterwegs sind, ist die Zukunft der Zulieferer von Verbrennungsmotoren, Zylinderkopfdichtungen und Schaltgetrieben höchst fraglich. Schließlich braucht es diese Produkte im E-Auto schlicht nicht mehr.

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Entsprechend sind die Aktienkurse der Zulieferer in den vergangenen vier Jahren in den Keller gerauscht. Minus 60 Prozent für die hessische Norma Group, minus 65 Prozent für die fränkische Schaeffler-Gruppe , minus 71 Prozent für die niedersächsische Continental AG und minus 77 Prozent für die schwäbische Elringklinger . Es ist vor allem ein deutsches Phänomen, weil es hier viele große Zulieferer gibt. Ein bisschen ist es noch ein europäisches Thema, aber kein globales. „Der europäische Regulierer hat entschieden, dass von 2035 an keine Verbrenner mehr für Europa hergestellt werden sollen“, sagt Katja Filzek, Autofachfrau der Fondsgesellschaft Union Investment. „Damit fällt eine sehr große Fertigungstiefe der deutschen Autoindustrie weg, und viel zu viele Mitarbeiter sind an Bord“, sagt Filzek: „Die Fertigungstiefe wandert nach Asien, vor allem nach China, wo die Batterien und vor allem die Rohstoffe für die Batterien herkommen, deren Herstellung zudem so energieintensiv ist, dass ein teures Europa hier kaum wettbewerbsfähig ist.“

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