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Risikovorsorge : Versichern statt verunsichern!

  • -Aktualisiert am

Viele Familien spannen für trübe Zeiten allzu große Rettungsschirme auf. Bild: Getty

Umfang und Art der Versicherungen richtig zu wählen ist keine einfache Aufgabe. Zusatzrenten sind nicht immer nötig, und in der Krankenversicherung lohnen höhere Selbstbehalte, Tagegelder dagegen eher nicht.

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          Ich verrate Ihnen nichts Neues, wenn ich berichte, ein gespanntes Verhältnis zu Versicherungen zu haben. Richtig auf Kriegsfuß stehe ich freilich mit dem Verlangen vieler Leute, sich gegen alle Widrigkeiten dieses Lebens absichern zu wollen. Das ist in meinen Augen nicht möglich. Daher beginne ich den in der vergangenen Woche angekündigten Winterputz der Ver(un)sicherungen mit der Aufforderung, sich gegen Gefahren zu wappnen, die Kopf und Kragen kosten können, und bei dieser Risikovorsorge bloß nicht an der falschen Stelle zu sparen. Was ich damit meine, will ich Ihnen an folgendem Beispiel schildern.

          Ein Anwalt und eine Zahnärztin haben ein Jahrhundert auf dem Buckel. Er ist 51 Jahre alt, sie 49 Jahre jung, und das Paar hat drei Kinder im Alter von 21, 19 und 17 Jahren. Die Eltern haben sich in den vorangegangenen Jahren mit Beharrlichkeit, Fleiß und Können ein Vermögen aufgebaut, das aus vier großen Posten besteht.

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