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Atomenergie für Kleinanleger : Wie man an den steigenden Strompreisen mitverdient

Geldquelle: Kraftwerk Mělník in der Nähe von Prag Bild: dpa

Tschechiens Energieversorger ČEZ verdient prächtig an den hohen Strompreisen. Auch Anleger können daran teilhaben. Die Voraussetzung: Sie dürfen keine Allergie gegen Atomenergie haben.

          5 Min.

          In der vergleichsweise kleinen Tschechischen Republik ist der Energieversorger České energe­tické závody (ČEZ) eine große Nummer. ČEZ verdient sein Geld mit dem Netzbetrieb, vor allem aber mit dem Verkauf von Elektrizität aus Atomkraft und Kohle. Das war in der Vergangenheit nicht allen Investoren geheuer, die Aktie blieb trotz einer Dividendenrendite von 6 bis 7 Prozent wenig beachtet. Doch nun spült die Hausse auf dem Strommarkt dem Konzern viel Geld in die Taschen. Und so sagt Teresa Schinwald, Senior Analystin bei Österreichs Raiffeisenbank International (RBI): „Wir empfehlen die ČEZ-Aktien zum Kauf.“

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          ČEZ betreibt Verteilnetze, versorgt die meisten Tschechen mit Energie, produziert dort knapp zwei Drittel seines Strombedarfs und beschäftigt im Heimatland 23.000 seiner 28.000 Mitarbeiter. Den PX-Aktienindex an der nicht gerade großen Prager Börse dominiert der Versorger mit einem Anteil von 20,9 Prozent.

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