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Riesen-Flugzeuge : Das große Ausschlachten der A380 beginnt

Ein Airbus A380 der Singapore Airlines auf dem Rollfeld Bild: EPA

Eigentlich könnten sie noch lange fliegen: Doch zwei zehn Jahre alte Riesenflieger werden komplett zerlegt, weil die Fondsbesitzer möglichst viel Geld erhalten sollen. Es geht allerdings auch anders.

          6 Min.

          Auf der Luftfahrtmesse in Farnborough ist er vor kurzem erstmals aufgetaucht: der erste Airbus A380 aus zweiter Hand, innen und außen komplett renoviert. Der neue Betreiber des vierstrahligen Großraumfliegers ist die portugiesische Gesellschaft Hifly. Bis vor kurzem war er noch im Linienbetrieb für Singapore Airlines unterwegs. Der Jet wirbt in neuen Farben für den Schutz der Korallenriffe – die Nase ist weiß, die Seiten sind großflächig türkis und dunkelblau lackiert – mit Wellen, Fischen und Korallen. Gezeigt wird ein intaktes und buntes Riff voller Leben und ein in gut 30 Jahren vielleicht zerstörtes.

          Kerstin Papon

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Damit ist der erlesene Klub der Gesellschaften, die diesen Riesenflieger von Airbus auf der ganz Welt betreiben, auf 14 gewachsen – vier sind es in Europa. Hifly ist davon der erste Flugzeugvermieter. Im Jahr 2007 war Singapore Airlines der allererste A380-Kunde überhaupt. Emirates wiederum hat mit gut 100 Riesenjets die mit Abstand größte Flotte. Auch die Deutsche Lufthansa, Air France, British Airways oder Qantas gehören zu den größeren Betreibern des gemessen an der Passagierzahl größten Zivilflugzeugs der Welt. Maximal 850 Fluggäste passen mit engster Bestuhlung hinein. Der Flugriese kommt bis zu 12.000 Kilometer weit.

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