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Investment in Aktien : Warum Osteuropa für Anleger immer attraktiver wird

Die tschechische Nationalbank in Prag: Lohnt sich das Investment in osteuropäische Aktien? Bild: EPA/FILIP SINGER

In diesem Jahr vermelden die Börsen in Osteuropa Spitzenwerte: Mancher Anleger würde da gerne zuschlagen. Doch das Investment in osteuropäische Aktien birgt Risiken.

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          Es war eine Rally mit Ansage. Mussten sich die Börsen in Mittel- und Südosteuropa im Herbst noch anstrengen, den Anschluss an die sich erholenden Leitmärkte nicht ganz zu verlieren, so hat sich das Bild in diesem Jahr gedreht. Die Märkte haben aufgeholt. Investoren nutzten die Chancen auf Nachholeffekte und trieben die Kurse von Warschau bis Budapest in die Höhe.

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Sie alle hängten den Stoxx 600 mit seinen 17 Prozent Plus seit Jahresbeginn ab, wie Bernd Maurer hervorhebt. Er leitet das institutionelle Aktienresearch der Raiffeisen Bank International (RBI). Historische Niveaus erreichten Börsen in Prag, Budapest, Bukarest und Wien. Österreichs Börse gehört wegen des ­großen Engagements österreichischer Unternehmen in Mittelost- und Südosteuropa in gewisser Weise zu dieser Region.

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