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Legendärer Investor : Warren Buffett kauft hundert Millionen Apple-Aktien

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Der 86 Jahre alte Warren Buffett zählt seit vielen Jahren zu den reichsten Menschen der Welt. Bild: AP

Der berühmte Anleger Warren Buffett setzt auf den Technologiekonzern Apple. Nun verrät er, wie viel Geld er neulich noch einmal in das Unternehmen investiert hat.

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          Der legendäre Investor Warren Buffett ist merklich umfangreicher am Technologieunternehmen Apple beteiligt. Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway habe Anfang dieses Jahres ungefähr 120 Millionen Aktien des iPhone-Herstellers erworben, sagte der 86 Jahre alte Milliardär, der seit vielen Jahren zu den reichsten Menschen der Welt zählt, dem amerikanischen Finanzsender CNBC.

          Seine Beteiligungsgesellschaft besitzt demnach nun 133 Millionen Apple-Papiere im Wert von aktuell etwa 17 Milliarden Dollar. Dies ist damit eines der größten einzelnen Anteilspakete im Portfolio.

          Seitdem Apple Ende Januar seinen jüngsten Quartalsbericht vorgelegt hat, seien aber keine Aktien des Unternehmens mehr übernommen worden. Man sollte nicht denken, Berkshire würde zu den jetzigen Kursen von rund 137 Dollar kaufen, so Buffett weiter.

          86 Milliarden in der Kasse

          Es gebe auf dem amerikanischen Aktienmarkt momentan kein Risiko einer Preisblase, ergänzte Buffett. Er weiß, dass viele Anleger an der Börse seine Aussagen zu einzelnen Werten sehr genau beobachten. Amerikanische Aktien seien angesichts der noch immer sehr niedrigen Zinsen günstig.

          Berkshire schaue sich ständig nach weiteren Übernahmen um. Ein Deal stehe aber nicht unmittelbar bevor. Das Unternehmen verfügt über Barbestände in Höhe von 86 Milliarden Dollar.

          Seit Anfang November, kurz vor der Präsidentschaftswahl, habe Berkshire rund 20 Milliarden Dollar investiert, sagte Buffett nun. Den neuen Präsidenten Donald Trump werde er erst in vier Jahren beurteilen - vor allem in puncto Wirtschaftsentwicklung und Sicherheit in den Vereinigten Staaten. Unabhängig vom Präsidenten sei davon auszugehen, dass es der Wirtschaft in vier Jahren bessergehen werde. Buffett hatte sich im Wahlkampf für Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton eingesetzt.

          Der Investor stand zuletzt hinter dem Übernahmeangebot von Kraft Heinz für den deutlich größeren britischen Konsumgüterkonzern Unilever. Er ist an dem amerikanischen Ketchup-Hersteller beteiligt. Die 143 Milliarden Dollar schwere Offerte sei aber nie als feindlicher Vorstoß gedacht gewesen. Es gebe dementsprechend hier keinen Plan B. Unilever - unter anderem bekannt für Rexona-Deos, Domestos-Reinigungsmittel, Lipton-Tee und Knorr-Fertiggerichte - hatte das Angebot zurückgewiesen.

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