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Andrang an der Börse : Nächste Ausfahrt Wall Street

Reif für die Börse: Händler an der New York Stock Exchange. Bild: Bloomberg

Das Fenster für Börsengänge steht im Moment weit offen und es wird auch fleißig genutzt. Aber es lauern Risiken: Die ­Begeisterung für SPACs hat sich abgekühlt. Doch laut Experten bleibt die Nachfrage weiterhin bestehen.

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          SAS Institute ist der größte Softwarehersteller der Welt, der nicht an der Börse notiert ist. Mitgründer und Vorstandsvorsitzender Jim Goodnight gefiel es immer, dass er damit eine Sonderstellung hat. Er erzählte, wie ihn andere Manager darum beneideten, dass er sich nicht mit der Wall Street herumschlagen muss, und dass Investmentbanker mittlerweile Versuche aufgegeben hätten, ihn von einem Börsengang zu überzeugen.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Das ist nun aber Schnee von gestern. Kürzlich teilte das 1976 gegründete Unternehmen aus dem amerikanischen Bundesstaat North Carolina mit, nun doch eine Börsennotierung anzupeilen. „Jetzt ist es an der Zeit, sich auf das nächste Kapitel in unserer Geschichte vorzubereiten“, sagte Goodnight. Mitarbeitern und anderen Interessengruppen würden damit neue Möglichkeiten eröffnet, am Erfolg von SAS teilzuhaben.

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