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Prognosebörse : FAZ.NET-Orakel: Union klar vor SPD

Angela Merkel zeigt es an: Geht es nach ihr, soll es für die Union in den Umfragen nach oben gehen. Bild: dpa

In den Umfragen deutet sich ein knappes Rennen zwischen Union und SPD an. Die Händler auf dem FAZ.NET-Orakel sehen das derzeit anders. Machen Sie mit und gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro.

          Lag die SPD in der Wählergunst zu Jahresbeginn noch abgeschlagen hinter der Union, sind die beiden Volksparteien in Umfragen beinahe gleichauf - dem Schulz-Hype sei Dank. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts INSA vom 7. März liegt die SPD sogar vor CDU und CSU: Die Sozialdemokraten erreichen 31,5 Prozent, während die Unionsparteien auf 30,5 Prozent kommen. In der jüngsten Umfrage des Instituts Emnid vom vergangenen Samstag lag die Union dagegen mit 33 Prozent einen Prozentpunkt vor der SPD. Ein äußerst enges Rennen scheint sich anzubahnen.

          Benjamin Fischer

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Während die Meinungsforschungsinstitute stets fragen: „Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?“, geht es auf dem FAZ.NET-Orakel darum, welchen Wahl-Ausgang die Teilnehmer für wahrscheinlich halten.  Ihre Erwartungen handeln sie in Aktien und das rund um die Uhr. Jede noch so kurze Äußerung kann umgehend Einfluss auf den „Aktienkurs“ einer Partei oder einer Person haben. 4803 Transaktionen gab es seit dem Start des Orakel. 1848 alleine auf dem Markt „Bundestagswahl“.

          Die Prognose der Orakel-Teilnehmer am Morgen des 7. März.

          Bei dieser rechnen die Händler mit einem deutlicheren Vorsprung der Union, als er sich derzeit in den Umfragen zeigt. 33,1 Prozent der Wählerstimmen prognostizieren die Orakel-Teilnehmer aktuell den Unionsparteien, während die SPD bei 29,2 Prozent steht. Unterschiede gibt es auch mit Blick auf die anderen Parteien. Besonders der Orakel-Kurs der AfD fällt auf. Während die Partei bei Emnid und INSA nur auf jeweils 10, beziehungsweise 11 Prozent kommen, rechnen die Händler auf dem Orakel momentan mit einem Ergebnis von 12,7 Prozent für die Rechtspopulisten.

          Linke, FDP und die Grünen sehen die Händler momentan fast gleich auf. Die Grünen und die Liberalen kommen beide auf 7,6 Prozent. Die Linken rangieren mit 7,2 Prozent knapp dahinter. Auch das spiegelt sich nicht in den Umfragen wieder. Bei INSA sind die Grünen auf 6,5 Prozent abgerutscht, während Die Linke bei den Instituten mit 8 (Emnid), beziehungsweise 8,5 Prozent (INSA) besser dasteht, als es die Orakel-Teilnehmer für die Wahl am 24. September prognostizieren.

          Händler sehen Macron vor Le Pen

          In Frankreich sehen die Händler im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl Emmanuel Macron relativ deutlich vor Marine Le Pen. Die Kandidatin des Front National kommt im Orakel derzeit auf eine Prognose von 28 Prozent der Wählerstimmen. Ihr unabhängiger Konkurrent Macron auf 31,9 Prozent. Die Umfragen sehen Le Pen allerdings weiterhin knapp vor Macron. Für François Fillon sehen die Orakel-Teilnehmer hingegen kaum noch Chancen, die Stichwahl zu erreichen. Der Republikaner steht wegen der Scheinbeschäftigung seiner Ehefrau auch in den eigenen Reihen unter Druck. Sein Kurs ist auf 15,1 Prozent gesunken.

          Das britische Oberhaus hat derweil den Entwurf des Brexit-Gesetzes abgeändert. Nun muss dieses abermals im Unterhaus beraten werden. Großbritanniens Premierministerin Theresa May will trotzdem bis Ende März offiziell den Austritt aus der EU beantragen. Erst wenn dieser Antrag in Brüssel eingegangen ist, können die Austrittsverhandlungen beginnen. Kann May ihre selbst gesteckte Frist trotz der neuen Verzögerung einhalten? Die Händler auf dem Orakel sind jedenfalls optimistisch: Sie beziffern die Wahrscheinlichkeit für die Einreichung des Antrags im März auf 96,6 Prozent.

          Erwarten Sie eine andere Entwicklung? Dann handeln auch Sie mit auf dem FAZ.NET-Orakel und gewinnen Sie durch cleveres Kaufen und Verkaufen attraktive Preise im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro!

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