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Kolumne: „Frag den Mohr“ : Sind Aktien für jeden geeignet?

Bild: Lucas Bäuml

Gegen Aktien gibt es viele Vorurteile. Sie sind alle falsch. Zum Abschluss ein einfacher Rat in vier Minuten.

          5 Min.

          Nach rund 100 Folgen „Frag den Mohr“ in der F.A.S., 166 Folgen in der Frankfurter Allgemeinen Woche und ganz viele davon auch auf faz.net soll zum Abschluss eine Kernfrage behandelt werden. Sie durchzieht letztlich fast alle Anfragen, seit wir im Dezember 2016 das Format gestartet haben: Wie soll ich es mit Aktien halten? Bin ich dafür nicht zu alt, zu jung, zu arm? Sind sie nicht viel zu riskant? Man wisse außerdem viel zu wenig über die Finanzmärkte und Unternehmen, sagen viele und folgern: Da sei man als Aktionär doch wohl ungeeignet! Und an der Börse würden Kleinsparer doch eh nur abgezockt. Außerdem ist das alles abgehoben von der Realität, und irgendwann platzt diese Blase.

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Vorurteile über Aktien gibt es viele. Und wie es immer so ist mit Vorurteilen, sollte man sich besser ein fundiertes eigenes Urteil bilden. Also der klare Rat: Kauft Aktien, und schaut was passiert! Meine ersten Aktien habe ich 1993 von meinem Vater geschenkt bekommen, da war ich 14, also jung, nicht besonders reich, wusste zwar, dass das ein Chemiekonzern ist und es Bayer Leverkusen in der Bundesliga gibt, aber ich konnte weder auswendig die Bayer-Bilanz dahersagen, noch wusste ich etwas über die Stellung Bayers auf den Weltmärkten. Die Konjunkturprognosen der Volkswirte waren mir auch nicht alle geläufig.

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