https://www.faz.net/-gv6-9rha1

In Schweden : Deutscher Immobilienkonzern kündigt Milliardenübernahme an

  • Aktualisiert am

Weiter auf Expansionskurs: Der Immobilienkonzern Vonovia. Bild: dpa

Für mehr als 1 Milliarde Euro kauft sich Vonovia Wohnungen in Stockholm und Umgebung. Nicht zum ersten Mal.

          1 Min.

          Mit einem Milliardenzukauf baut der deutsche Immobilienkonzern Vonovia seine Präsenz in Schweden aus. Die Führung gab an diesem Montag bekannt, die Mehrheit am Wohnungsbauunternehmen Hembla für 1,14 Milliarden Euro zu übernehmen.

          Verkäufer ist der amerikanische Finanzinvestor Blackstone. Hembla besitzt nach Vonovia-Angaben mehr als 21.400 Wohnungen, insbesondere in Stockholm und der Umgebung der schwedischen Hauptstadt. Schon im vergangenen Jahr hatte der im Dax gelistete Konzern die schwedische Firma Victoria Park gekauft, der mehr als 16.600 Wohnungen in den Regionen Malmö, Stockholm und Göteborg gehören.

          Vonovia erwirbt nach eigener Auskunft zunächst 69,3 Prozent der Stimmrechte und 61,2 Prozent des Grundkapitals an Hembla. Dies muss nun von den schwedischen Behörden gebilligt werden. Nach der Genehmigung muss Vonovia binnen vier Wochen ein öffentliches Pflichtangebot für die restlichen Hembla-Aktionäre vorlegen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          „Märsche für die Freiheit“ : Barcelona im Ausnahmezustand

          Die Proteste gegen das Urteil im Separatistenprozess legen die Stadt und weite Teile Kataloniens lahm. Die „Sagrada familia“ wurde geschlossen, dutzende Flüge abgesagt – und eines der wichtigsten Fußballspiele Spaniens verschoben.
          Juan Moreno, hier bei der Vorstellung seines Buchs „Tausend Zeilen Lüge“ Ende September in Berlin.

          Juan Moreno beim „Spiegel“ : Was für eine großartige Geschichte!

          Der Reporter Juan Moreno hat den Relotius-Skandal beim „Spiegel“ aufgedeckt. Davon handelt sein Buch „Tausend Zeilen Lüge“. Auf der Buchmesse spricht er auch am „Spiegel“-Stand. Wie er dort befragt wird, ist ziemlich bizarr.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.