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Aktiensparpläne : Zur grünen Hölle mit teuren Sparplänen!

Lukrativ soll es sein, aber auch umweltfreundlich. Welche Anlagemöglichkeiten bleiben da? Bild: Picture Alliance

Augen auf, wenn es um Geldanlage und Umwelt geht! Auch bei grünen Sparverträgen herrscht nackter Raubtierkapitalismus.

          5 Min.

          Sie sind grün? Sie sind jung? Sie sind willig? Und Sie brauchen das Geld? Dann gibt’s in meinen Augen zu Aktiensparplänen kaum Alternativen. Bevor Sie sich jetzt aber Hals über Kopf in teure Abenteuer stürzen, sollten Sie in aller Seelenruhe prüfen, worauf Sie sich einlassen. Sie haben die Wahl zwischen Fondspolicen, Rentenverträgen, Indexfonds und Basisrenten, alles in grünen Gewändern und zu Preisen, die nicht von Pappe sind. Folglich kann ich Ihnen nur zurufen: Augen auf, wenn es um Rente und Umwelt geht, weil auch bei grünen Sparverträgen nackter Raubtierkapitalismus herrscht. Darf ich Ihnen meine These am Beispiel eines 25 Jahre alten Mannes beweisen, der monatlich Geld auf die hohe Kante legen möchte, um im Ruhestand nicht unter der Brücke zu landen?

          Volker Looman
          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Der junge Mann möchte 40 Jahre lang 500 Euro je Monat in Unternehmen investieren, die nachhaltig, ökologisch und sozial arbeiten, und er will im Ruhestand von diesem Kapital zehren. Der vegane Anleger hat die Hoffnung, mindestens 90 Jahre alt zu werden, so-dass der Zahlungsstrom aus 480 Ausgaben und 300 Einnahmen besteht. Falls auch Sie schlecht in Mathematik sind, aber trotzdem wissen wollen, wie hoch die Rente sein kann, dann sollten Sie ins Internet gehen, dort www.zinsen-berechnen.de aufrufen und den Vorsorgerechner mit Zahlen füttern. Bei einer Rendite von 3 Prozent im Jahr wird die monatliche Rente etwa 2165 Euro betragen, und bei einer Verzinsung von 6 Prozent im Jahr sind monatliche Renten von rund 6053 Euro möglich.

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