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Ein Trost für Aktionäre : „Die rein virtuelle Hauptversammlung wird sich nicht halten“

Das war Präsenz der Aktionäre noch erlaubt. Die Hauptversammlung der Deutschen Bank 2017. Bild: Wolfgang Eilmes

Aktionärstreffen unter Pandemiebedingungen sind ein Problem: Anleger sehen ihre Rechte eingeschränkt und Unternehmen scheuen das Rechtsrisiko. Ein Doppelinterview mit Deutsche-Bank-Vorstand Stefan Simon und Union-Investment-Vorstand Jens Wilhelm.

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          Herr Simon, wie sehr freuen Sie sich auf die Hauptversammlung der Deutschen Bank?

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.
          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Simon: Wir freuen uns sehr auf diese Hauptversammlung, denn wir können bei dieser zweiten virtuellen Ausgabe mit einigen innovativen Elementen aufwarten. Wir freuen uns aber auch generell auf HVs unserer Bank, weil wir sie zum einen als eine wichtige Plattform für den Austausch mit unseren Aktionären und Investoren erachten. Zum anderen ist wichtig, dass sie quasi im öffentlichen Raum stattfindet. Eine Hauptversammlung ist immer auch ein Spiegelbild dessen, wie wir als Deutsche Bank in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Das ist eine direkte Rückmeldung für uns als Management. Und die ist uns wichtig.

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