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Wohnungsmangel : Mikrowohnen nicht nur für kurze Zeit

In Städten wird weniger gebaut als auf dem Land, was den Wohnungsmangel in Ballungsgebieten verschärft Bild: dpa

Mini-Appartments mit Möbeln und Küche eignen sich für kurze Aufenthalte, doch viele können sich laut einer Umfrage vorstellen, dort länger zu wohnen.

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          Mikro-Apartments gelten als wichtiger Wohntrend vor allem in großen Städten. Wohnungsmangel und hohe Preise scheinen sie für potentielle Mieter und damit auch Investoren attraktiv zu machen. Dabei können sich viele Menschen offenbar vorstellen, längere Zeit auf solch einem kleinen Wohnraum zu leben.

          Kerstin Papon

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Dies ergibt eine hierzulande repräsentative Umfrage des Meinungsforschers Yougov im Auftrag des Immobilienunternehmens Silverlake Real Estate. Demnach sind mehr als ein Viertel der Befragten bereit, für die Dauer von bis zu einem Jahr in ein solches Apartment zu ziehen. Für ähnlich viele wären sogar bis zu zwei Jahre denkbar.

          Wichtige Kriterien sind demnach Lage und Ausstattung. 70 Prozent der Befragten hält denn auch eine zentrale städtische Lage der Kleinwohnung für sinnvoll. Drei Viertel wollen ein schnelles Internet und zwei Drittel einen separaten Waschmaschinenraum.

          Laut der Analyse kommen die Mini-Wohnungen vor allem für junge Menschen und Studierende sowie Pendler und Geschäftsreisende in Frage. Mikro-Apartments sind typischerweise 20 bis 35 Quadratmeter groß und haben ein Bad sowie eine Küchenzeile.

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