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Die Vermögensfrage : Rechnet sich die Vorsorge über den Chef eigentlich?

  • -Aktualisiert am

Chef und Mitarbeiter - gibt es da auch eine Zusammenarbeit bei der Altersvorsorge? Bild: LAIF

Die Vorsorge über den Chef ist oft nur sinnvoll, wenn sich dieser beteiligt. Denn die Einzahlungen schmälern die Ansprüche in der gesetzlichen Rente. Ist das überhaupt sinnvoll?

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          Die demographische Entwicklung wird die Sozialsysteme belasten – spätestens, wenn sich die Generation der Babyboomer zur Ruhe setzen wird. Das ist keine neue Erkenntnis. Daher werden Regierungen nicht müde, Anreize zu ersinnen, um die Bürger zur Altersvorsorge jenseits der gesetzlichen Rente zu animieren. Da werden Zulagen versprochen, die Steuerlast gesenkt oder mit sozialversicherungsfreien Einzahlungen geworben.

          Nun soll die zweite Säule der Altersvorsorge, nämlich die über den Arbeitgeber, attraktiver werden. Dazu wurde kurz vor dem Regierungswechsel das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) verabschiedet, das dieses Jahr in Kraft trat. So sollen sich Arbeitgeber künftig prinzipiell an der Vorsorge beteiligen. Statt der bisherigen 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung können Arbeitnehmer nun 8 Prozent steuerfrei einzahlen.

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