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Vermögen auf der Welt : Die Schweizer bleiben die Reichsten

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Das Geld des reichsten Landes der Welt: Schweizer Franken Bild: dpa

Das Vermögen der Menschen auf der Welt geht zurück – zum ersten Mal seit langer Zeit. Am Ranking der reichsten Länder ändert das aber zunächst wenig.

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          Erstmals seit der Finanzkrise 2008 ist das Vermögen der Menschen auf der Welt gesunken. Das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte verringerte sich nach Berechnungen der Versicherung Allianz vor allem wegen des Kurseinbruchs an den Börsen. Es sank um 0,1 Prozent, auf umgerechnet 172,5 Billionen Euro. Das geht aus dem am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten „Global Wealth Report 2019“ hervor.

          Das höchste Bruttogeldvermögen pro Kopf hatten den Berechnungen zufolge abermals die Schweizer (266.320 Euro), gefolgt von den Amerikanern (227.360) und den Dänen (156.320). Schulden abgezogen, lagen die Amerikaner (184.410 Euro) vorn. Deutschland rangierte mit einem Bruttogeldvermögen von 74.620 Euro pro Kopf auf Platz 19, netto waren es 52.860 Euro (Platz 18).

          In Deutschland gab es gegen den Trend einen Anstieg um 2,2 Prozent auf 6,2 Billionen Euro. Die Menschen sparten so viel wie in kaum einem anderen Land. Dadurch wurden die Verluste an den Aktienmärkten mehr als wettgemacht.

          Global gaben die Aktienkurse den Angaben zufolge um etwa 12 Prozent nach. Der eskalierende Handelskonflikt zwischen Amerika und China, die Ungewissheiten des Brexits und geopolitische Spannungen trübten die Stimmung der Anleger. „Die zunehmende Unsicherheit fordert ihren Tribut“, sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. Handel sei kein Nullsummenspiel. „Entweder gewinnen alle – wie in der Vergangenheit – oder es verlieren alle – wie im letzten Jahr.“

          Die Allianz berücksichtigt in ihrem jährlichen „Global Wealth Report“ für 53 Länder Bargeld, Bankeinlagen und Wertpapiere sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionsfonds, nicht jedoch Immobilien. Netto, also abzüglich von Schulden, sank das Geldvermögen in den untersuchten Staaten 2018 um 1,9 Prozent auf 129,8 Billionen Euro.

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