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Veganz geht an die Börse : Räucherlaxs für Investoren

Im Veganz-Supermarkt in Berlin: Jan Bredack, 49, gründete das ­Unternehmen 2011. Bild: Andreas Pein

Mit Veganz will das erste vegane Unternehmen in Deutschland an die Börse. Ein Gespräch mit Gründer Jan Bredack über seinen eigenen Veganismus, Hipster-Hochburgen und die Pläne für die Zukunft.

          4 Min.

          Herr Bredack, die veganen Unter­­­nehmen Beyond Meat und Oatly ­wurden an der Börse gefeiert und sind nun zu­rückgefallen. Kommen Sie mit Veganz zu spät an die Börse?

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nein, es ist genau die rechte Zeit. Wir haben uns in zehn Jahren als populäre Marke in dem Gebiet etabliert, und da ist ein Börsengang eine gute Gelegenheit, unsere Kunden zu Aktionären zu machen.

          Der Gedanke treibt Sie beim ­Börsengang?

          Definitiv. Wir haben Crowdfunding-Kampagnen gemacht, die innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren. Dabei haben wir ein Gespür bekommen, was wir in der Crowd bei unseren Fans für eine Wirkung haben.

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