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Banken unterstützen China : Trump zum Trotz

Die Wall Street folgt dem amerikanischen Präsidenten im Handelskonflikt nicht: Donald Trump kämpft um seine Wiederwahl. Bild: AFP

China verkauft Staatsanleihen an amerikanische Investoren. Die Wall Street folgt dem Kampf des Präsidenten gegen Peking nicht.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump dürfte über diese Nachricht alles andere als erfreut gewesen sein. Die von ihm im Handelskonflikt regelmäßig attackierte Volksrepublik China hat an amerikanische Investoren Staatsanleihen verkauft.

          Diese sind auf einen reißenden Absatz gestoßen, weil Vermögensverwalter verstärkt die neuen Kräfteverhältnisse in der Weltwirtschaft auch in ihren Anlageportfolios berücksichtigen müssen. An China führt schon länger kein Weg vorbei, auch wenn diese Einsicht dem um seine Wiederwahl kämpfenden amerikanischen Präsidenten schwerfallen wird.

          Fast noch mehr muss ihn schmerzen, dass alle großen Adressen der Wall Street dem neuen Rivalen Amerikas bei der Emission geholfen haben. Darunter befanden sich Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs und JP Morgan Chase.

          Die an der Emission beteiligten Banken, darunter auch die Deutsche Bank, werden sich hüten, ihre Teilnahme als Protest gegen Trumps Handelskonflikt werten zu lassen. Aber der Umkehrschluss muss erlaubt sein: Sie haben den amerikanischen Präsidenten darin jedenfalls nicht unterstützt, wenn sie China den Weg zum Dollar-Markt ebnen.

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