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Privatbanken : Grünes Licht für Lampe-Verkauf

Hauck & Aufhäuser Bild: obs

Die Übernahme der Lampe Bank durch Hauck & Aufhäuser ist perfekt. Nach vielen Monaten haben die Aufsichtsbehörden nun grünes Licht gegeben.

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          Die Übernahme der Lampe Bank durch Hauck & Aufhäuser ist perfekt. Nach vielen Monaten haben die Aufsichtsbehörden nun grünes Licht gegeben. Am Freitagmorgen wurden die Mitarbeiter darüber informiert. Das neue Unternehmen wird den Namen Hauck Aufhäuser Lampe tragen und den Hauptsitz in Frankfurt haben. Zu welchem Preis der Bielefelder Oetker-Konzern die Lampe Bank verkauft hat, ist nicht bekannt. „Es ist Stillschweigen vereinbart“, sagte Michael Bentlage, Vorstandsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser und auch Vorstandsvorsitzender der neuen Bank.

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Die Akquisition vom Bankhaus Lampe umfasst den Erwerb aller Gesellschaftsanteile. Damit verbunden sei eine vollständige Übernahme und Integration aller Mitarbeiter, Tochtergesellschaften, Kunden und Standorte. Die Bank wird in Deutschland 11 Standorte haben. Für Hauck & Aufhäuser, inzwischen eine Tochter des chinesischen Fosun-Konzerns, sei die Verstärkung durch Lampe ein wichtiger strategischer Schritt, sagte Bentlage. Dadurch bekäme die Privatbank die kritische Masse, die es brauche, um eigenständig zu bleiben. „Vor allem im Private und Corporate Banking wollen wir wachsen“, sagte Bentlage der F.A.Z.

          Der weitere Zeitplan sieht vor, dass beide Unternehmen zu Beginn des kommenden Jahres verschmolzen werden und im Sommer die IT-Systeme zusammengeführt werden. Das Bankhaus hat rund 1300 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von rund 10 Milliarden Euro.

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