https://www.faz.net/-gv6-9mwuf

Fahrdienst-App : Uber kämpft auch am zweiten Börsentag

  • Aktualisiert am

Die Uber-Gründer Ryan Graves und Dara Khosrowshahi feiern den Börsengang des Unternehmens. Bild: AFP

Der Fahrdienstanbieter Uber hat seine Talfahrt an der New Yorker Börse fortgesetzt. Das Papier verlor abermals über sieben Prozent.

          Der Fahrdienstanbieter Uber hat seine Talfahrt an der New Yorker Börse am Montag fortgesetzt. Das Papier des Börsenneulings sackte zum Handelsbeginn an der Wall Street erneut um über sieben Prozent ab und stand noch bei 38,50 Dollar. Schon am Freitag, dem ersten Börsentag von Uber, war die Aktie um 7,6 Prozent eingebrochen und deutlich unter den Ausgabepreis von 45 Dollar gerutscht.

          Auch die Aktie des Uber-Konkurrenten Lyft gab zum Auftakt der neuen Handelswoche erneut nach und verlor 5,6 Prozent. Seit dem Start an der Börse verlor das Papier des Branchenzweiten schon 33 Prozent seines Werts.

          Der Marktführer Uber war am Freitag an der Börse gestartet und hatte ein enttäuschendes Debüt hingelegt. Der schwache Start spiegelte die Zweifel vieler Investoren am Geschäftsmodell des Unternehmens wider, das tief in den roten Zahlen steckt. Uber sammelte mit der Notierung 8,1 Milliarden Dollar frisches Geld ein.

          Mit dem 45-Dollar-Ausgabepreis der Aktie war der Marktwert des erst zehn Jahre alten Unternehmens auf mehr als 82 Milliarden Dollar veranschlagt worden. Ursprünglich hatte Uber mit einem Wert von 100 Milliarden Dollar geliebäugelt – am Montag waren es kurz nach Öffnung des Handelsplatzes gerade mal noch 64 Milliarden Dollar.

          Weitere Themen

          Volksbank sperrt Zahlungen an N26

          Nach Betrugsfällen : Volksbank sperrt Zahlungen an N26

          Nutzen Betrüger Sicherheitslücken bei Finanz-Start-ups aus, um Geld von Bankkonten zu ergaunern? Einige Volksbanken haben dazu eine klare Meinung – und gehen lieber auf Nummer sicher.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.