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Angebliche Bilanzfälschung : Wirecard bezeichnet Vorwürfe als „falsch“ und „irreführend“

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Markus Braun, Chef von Wirecard Bild: dpa

Der Aktienkurs des Zahlungsabwicklers gerät immer wieder in Turbulenzen, weil Investoren wohl nicht wissen, wem sie glauben sollen.

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          Die Aktie von Wirecard fällt mit starken Kurssprüngen auf. Wegen der hohen Volumina wurde der Handel zudem mehrfach angehalten. Zunächst setzte der Aktienkurs seine Talfahrt von Dienstag fort. Nach einem wiederholten Bericht der Zeitung „Financial Times“ über angebliche  Bilanzfälschungen hatte der Zahlungsabwickler die Vorwürfe per Pflichtmitteilung kategorisch zurückgewiesen. Der Kurs erholte sich danach leicht.

          Wirecard bezeichnete die Anschuldigungen der britischen Zeitung als eine Zusammenstellung von „falschen und irreführenden Behauptungen“, die die Financial Times bereits früher in verleumderischen Artikeln aufgebracht habe und die bereits vor einiger Zeit widerlegt worden seien.

          Sämtliche der mehr als 300.000 Vertragskunden von Wirecard sind mit der Technologie-Plattform von Wirecard verbunden. Alle Umsätze und damit zusammenhängenden Erträge beziehen sich auf die über die Wirecard Plattform bereitgestellten Dienstleistungen.

          Die Umsätze mit Kunden, die über Dubai vertraglich angebunden sind, haben laut Wirecard im Geschäftsjahr 2018 beinahe 32 Prozent zum weltweiten Umsatz beigetragen. Laut dem Zeitungsbericht sollen die Umsätze dort jedoch aufgebläht worden sein.

          WIRECARD

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