Jörg Asmussen
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Der deutsche Ökonom Jörg Asmussen war von 2008 bis 2012 Staatssekretär im Finanzministerium, ehe er zum 1. Januar 2012 eine achtjährige Amtszeit im Direktorium der Europäischen Zentralbank in Frankfurt antrat.

Die Karriere von Jörg Asmussen
Der in Flensburg geborene Asmussen studierte nach dem Abitur Volkswirtschaft in Gießen und Bonn und erwarb in Mailand einen MBA. 1996 wurde er zunächst unter dem damaligen Finanzminister Theo Waigel als Referent für internationale Finanz- und Währungspolitik im Finanzministerium tätig. 2004 machte er sich beim neuen Finanzminister Hans Eichel für die Berufung von Axel Weber zum Präsidenten der Deutschen Bundesbank stark, der an der Universität Bonn einer seiner Dozenten gewesen war. 2007 plädierte Asmussen als Aufsichtsratsmitglied der Mittelstandsbank IKB für den Kauf jener Papiere, die die Bank später in die Bankenkrise hineinzog. Später stand er aufgrund der Verflechtungen zwischen seiner Tätigkeit im Finanzministerium und den Aktivitäten im Verwaltungsrat der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) und im Lenkungsausschuss des Bankenrettungsfonds SoFFin (Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung) mehrfach in der Kritik.

Asmussen und die EZB
Als der bisherige Chefvolkswirt der EZB, der Deutsche Jürgen Stark, im September 2011 seinen Rücktritt erklärte, machte sich Finanzminister Schäuble für Jörg Asmussen als seinen Nachfolger stark. Allerdings wurde Asmussen das Ressort Internationales in der EZB übertragen, während der Belgier Peter Praet zum Chefvolkswirt ernannt wurde.

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Quelle: DW
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